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Wertschätzung für junge Menschen
Einmal den Alltag in verschiedenen sozialen Einrichtungen erleben, das hat sich die SPD-Landtagsfraktion vorgenommen. In diesem Rahmen hospitierte die Landtagsabgeordnete Birgit Herdejürgen jetzt einen Tag bei der Brücke SH.
Die Brücke SH begleitet, berät und betreut Menschen, die seelisch erkrankt oder sozial beeinträchtigt sind. In Itzehoe werden mehrere Einrichtungen von teilstationären Wohngruppen bis zu Werkstätten betrieben.
Birgit Herdejürgen besuchte eine Trainingsmaßnahme der Starthilfe zur Verbesserung der beruflichen Integrationschancen von benachteiligten jungen Menschen unter 25 Jahren. Dieses Programm ist für die Landtagsabgeordnete vor allem auch deshalb interessant, weil es von Länderseite durch das Zukunftsprogramm Arbeit mit gefördert wird.
Mit diesem Programm wird 20 jungen Erwachsenen die Chance gegeben ihre psycho-sozialen Hemmnisse zu überwinden und sich so in ihrem Leben zu stabilisieren. Das ist für viele junge Menschen außerordentlich wichtig und richtungweisend, haben sie doch oftmals in Schule und Elternhaus nicht die besten Erfahrungen gemacht. „Das Vertrauen in Institutionen ist auch aufgrund von negativen Erfahrungen nicht besonders groß, wir arbeiten teilweise mit großen Widerständen“, erläutert der Sozialpädagoge Thomas Scholz.
Die Mitarbeiter des Starthilfe-Teams gehen deshalb auch bewusst anders an die jungen Menschen heran. Es gibt kein „Meckern“, und man versucht bei den jungen Menschen die positiven Eigenschaften und Fähigkeiten in den Vordergrund zu stellen, berichtet Petra Tschink, die Ergotherapeutin. Das kann man auch an den Räumlichkeiten erkennen, von selbstgemalten Wandbildern bis hin zu einem in Handarbeit kultivierten Gemüsegarten ist alles vorhanden.
„Wir freuen uns immer wieder, dass uns ehemalige Teilnehmer besuchen und wir sehen können, wie positiv unsere Maßnahme auf die Jugendlichen gewirkt hat“, so Elisabeth Ganseforth die pädagogische Fachkraft.
Unter anderem konnte die Landtagsabgeordnete am Matheunterricht teilnehmen. „Die Jugendlichen waren durchgängig sehr interessiert und auch konzentriert bei der Sache. Man merkte ihnen an, dass sie mit Spaß lernen.“
Aber auch diese Maßnahme ist natürlich von der weiteren Förderung, in diesem Fall gemeinsam von EU, Arge und dem Land Schleswig-Holstein, abhängig. Der Antrag auf Bezuschussung für die nächsten zwei Jahre ist gestellt.
„Ich hoffe nicht, dass eine solche effektiv arbeitende Maßnahme dem Rotstift zum Opfer fällt. Jeder Cent, den wir heute an diesen jungen Menschen sparen, zahlen wir in den nächsten Jahren doppelt und dreifach wieder drauf“, so Herdejürgen.
Abschließend bedankte sich die Abgeordnete bei den Mitarbeitern für den interessanten Tag. „Es ist toll zu sehen, wie engagiert Sie mit den ihnen anvertrauten Jugendlichen arbeiten und leben. Ich hoffe, dass Sie so weiterarbeiten können.“
Einmal den Alltag in verschiedenen sozialen Einrichtungen erleben, das hat sich die SPD-Landtagsfraktion vorgenommen. In diesem Rahmen hospitierte die Landtagsabgeordnete Birgit Herdejürgen jetzt einen Tag bei der Brücke SH.
Die Brücke SH begleitet, berät und betreut Menschen, die seelisch erkrankt oder sozial beeinträchtigt sind. In Itzehoe werden mehrere Einrichtungen von teilstationären Wohngruppen bis zu Werkstätten betrieben.
Birgit Herdejürgen besuchte eine Trainingsmaßnahme der Starthilfe zur Verbesserung der beruflichen Integrationschancen von benachteiligten jungen Menschen unter 25 Jahren. Dieses Programm ist für die Landtagsabgeordnete vor allem auch deshalb interessant, weil es von Länderseite durch das Zukunftsprogramm Arbeit mit gefördert wird.
Mit diesem Programm wird 20 jungen Erwachsenen die Chance gegeben ihre psycho-sozialen Hemmnisse zu überwinden und sich so in ihrem Leben zu stabilisieren. Das ist für viele junge Menschen außerordentlich wichtig und richtungweisend, haben sie doch oftmals in Schule und Elternhaus nicht die besten Erfahrungen gemacht. „Das Vertrauen in Institutionen ist auch aufgrund von negativen Erfahrungen nicht besonders groß, wir arbeiten teilweise mit großen Widerständen“, erläutert der Sozialpädagoge Thomas Scholz.
Die Mitarbeiter des Starthilfe-Teams gehen deshalb auch bewusst anders an die jungen Menschen heran. Es gibt kein „Meckern“, und man versucht bei den jungen Menschen die positiven Eigenschaften und Fähigkeiten in den Vordergrund zu stellen, berichtet Petra Tschink, die Ergotherapeutin. Das kann man auch an den Räumlichkeiten erkennen, von selbstgemalten Wandbildern bis hin zu einem in Handarbeit kultivierten Gemüsegarten ist alles vorhanden.
„Wir freuen uns immer wieder, dass uns ehemalige Teilnehmer besuchen und wir sehen können, wie positiv unsere Maßnahme auf die Jugendlichen gewirkt hat“, so Elisabeth Ganseforth die pädagogische Fachkraft.
Unter anderem konnte die Landtagsabgeordnete am Matheunterricht teilnehmen. „Die Jugendlichen waren durchgängig sehr interessiert und auch konzentriert bei der Sache. Man merkte ihnen an, dass sie mit Spaß lernen.“
Aber auch diese Maßnahme ist natürlich von der weiteren Förderung, in diesem Fall gemeinsam von EU, Arge und dem Land Schleswig-Holstein, abhängig. Der Antrag auf Bezuschussung für die nächsten zwei Jahre ist gestellt.
„Ich hoffe nicht, dass eine solche effektiv arbeitende Maßnahme dem Rotstift zum Opfer fällt. Jeder Cent, den wir heute an diesen jungen Menschen sparen, zahlen wir in den nächsten Jahren doppelt und dreifach wieder drauf“, so Herdejürgen.
Abschließend bedankte sich die Abgeordnete bei den Mitarbeitern für den interessanten Tag. „Es ist toll zu sehen, wie engagiert Sie mit den ihnen anvertrauten Jugendlichen arbeiten und leben. Ich hoffe, dass Sie so weiterarbeiten können.“
Homepage: Birgit Herdejürgen, MdL
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