Birgit Herdej├╝rgen zu Besuch bei der Lederfabrik Kobel in Kellinghusen

Veröffentlicht am 25.01.2013, 18:25 Uhr     Druckversion

Regelm├Ą├čig besucht die Landtagsabgeordnete kleine und mittlere Betriebe in ihrem Wahlkreis, die vor Ort Arbeitspl├Ątze schaffen und erhalten, ausbilden und damit den Erfolg unserer Region mit verantworten.Dieses Mal folgte sie der Einladung des Juniorchefs Kobel der kleinen, aber feinen Lederfabrik Kobel in Kellinghusen.
Die Lederfabrik Kobel wurde vor 136 Jahren gegr├╝ndet und wird nunmehr in der 4. Generation von dem Diplomvolkswirten Eckart Kobel in Familienhand gef├╝hrt.

Mit dem Ledertechniker Sebastian Kobel wirkt nun bereits die 5. Generation in der Gesch├Ąftsf├╝hrung mit.

In der Firma werden ausschlie├člich hochwertige s├╝ddeutsche Kuhh├Ąute verarbeitet.

Mit Hilfe traditioneller, teilweise althergebrachter Gerbverfahren werden diese mit pflanzlichen Rohstoffen gegerbt und nach neuesten Erkenntnissen zugerichtet.
So gelingt es qualitativ hochwertiges Leder herzustellen, das vornehmlich im Reitsport Verwendung findet. Aber auch f├╝r ma├čgeschneiderte Qualit├Ątsschuhe und G├╝rtel wird hier Leder produziert.

┬ä Wir arbeiten so, dass ein G├╝rtel seinen Tr├Ąger ├╝berlebt und nicht umgekehrt┬ô, merkt Firmenchef Kobel mit einem Augenzwinkern an.

Trotz gro├čem Engagement der Firmenleitung sind die Zeiten nicht leicht f├╝r die kleine Firma. Die 12 Angestellten und ihre Chefs m├╝ssen k├Ąmpfen.

„ Seit über 130 Jahren trotzen wir Weltkriegen und Wirtschaftskrisen, aber ob wir die Energiewende auch schaffen, ist fraglich“, klagt Sebastian Kobel.

Durch den Boom an Biogasanlagen sind die pflanzlichen Gerbstoffe im Preis um ├╝ber 120 % gestiegen und diese Kostenexplosion kann nicht auf den Endverbraucher umgelegt werden, weil dann die Lederkosten zu hoch werden w├╝rden.

"Wir experimentieren jetzt mit anderen nachhaltigen, bisher ungenutzten Gerbstoffen, um so unsere Nische zu wahren. Vielleicht gelingt uns da etwas“, hofft der Jungunternehmer.

Birgit Herdej├╝rgen zeigte sich beeindruckt von dem handwerklichen Geschick der Mitarbeiter und der, auch f├╝r einen Laien zu erkennenden, sehr guten Qualit├Ąt des Leders. Auch merkt man dem Betrieb den guten Zusammenhalt an.

┬ä Hier merkt man, dass Mitarbeiter und Chef noch gemeinsam f├╝r ihre Fabrik stehen. Ich hoffe, dass wir so ein solides Handwerk in unserer Region erhalten k├Ânnen und w├╝nsche der Familie Kobel und ihrer Firma viel Gl├╝ck auf dem weiteren Weg┬ô, res├╝miert die Abgeordnete.

Homepage: Birgit Herdej├╝rgen, MdL


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